"Ballett ist Kunst, Ästhetik und Kreativität", schwärmt Boris Spassov. Er muss es wissen, denn schon mit 11 Jahren
begann er seine Ballettkarriere an der staatlichen Ballettschule in Sofia. Als Neffe der berühmten Primaballerina Vera Kirova, ging es zwei Jahre später an der akademischen Ballettschule
des Bolschoi-Theaters in Moskaus weiter.
Als Absolvent der weltberühmten, russischen Ballettschule tanzte Boris Spassov an den großen Bühnen Europas -
unter anderem an der Staatsoper Sofia, an der Wiener Volksoper und am Nationaltheater Mannheim.
In der Iszenierung "Samson et Dalila" von Steven Pimlott trat er als Solotänzer
an den Bregenzer Festspielen auf. Auch Ballettgrößen, wie Roland Petit, konnten sich von seinem Können überzeugen.
Seine pädagogische Laufbahn begann 1993 in der Ballettschule in Mannheim/Ludwigshafen. 1996 übernahm Boris Spassov die Göttinger Ballettschule,
in der er selbst auch die ballettpädagogische Leitung 5 Jahre lang begleidete.
Mit knapp 300 Schülern entwickelte sich die Schule zur größten Ballettschule in Süd-Niedersachsen. In enger Zusammenarbeit mit dem Göttinger
Sinfonieorchester und dem Göttinger Volkstheater für Kinder entstanden wunderschöne, künstlerische Momente.
2001 wechselte sein schöpferisches Tätigungsfeld nach Bayern, um in München eine neue Ballettschule zu gründen. 2003 kam Taufkirchen/Vils als weiterer Standort dazu.
